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09.11.2012


FC Einheit Wernigerode 2:0 Grün-Weiß Potzehne

Als ob die Saison nicht schon schlecht genug für unsere Rot-Weißen gestartet war, erwartete man nun auch noch den Angstgegner aus Potzehne am Mannsberg. Passend zu der schwachen Punkteausbeute bisher war dann auch das Wetter. Zu allem Überfluss beginnen die Spiele dank Zeitumstellung nun auch schon wieder 14:00 Uhr, nichts mit ausschlafen also.
Obwohl die Gäste aus der Altmark nun schon zum dritten Mal am Mannsberg waren, wirkten sie doch ziemlich erstaunt, als sie sämtliche Automarken auf dem Parkplatz erblickten und auch einige Zuschauer kapitalistische Marken am Körper trugen. Kurzerhand wurde die Kapitänsbinde mit DDR-Symbol umgedreht und es waren nur noch schwarz-rot-gelbe-Streifen zu sehen. Der Ärger um die unnötig ausgefüllten Reisedokumente in das Zonenrandgebiet hielt dann auch gleich Einzug bei den Gästen und Einheit kam besser in die Partie.
Vor allem die Abwehr der Hausherren stand das gesamte Spiel über sehr sicher und ließ dem Gegner nicht wirklich zu ernsthaften Torchancen kommen. Das Mittelfeld wirkte zudem recht agil und setzte die Angreifer immer wieder in Szene, allerdings blieben die ganz dicken Torchancen aus. Den einzigen Höhepunkt stellte lange Zeit eine Flugeinlage eines Einheitspielers dar, der beim Versuch den Ball hinter der Bande vorzuholen das Gleichgewicht verlor und voll mit dem Kopf gegen die Blechbande nickte. Aber kurz vor der Halbzeit sollte dann doch noch eine andere Aktion für Gespräch sorgen: Nick Schmidt konnte die verdiente Führung erzielen.
So wie die erste Hälfte endete, so begann die zweite. Nach Freistoß von Wipperling aus halblinker Position wuchtete Breitmeier seinen Körper in die Höhe und verlängerte den Ball zu Andre Kopp, der die Pille ins Netz wuchten konnte. Nach dieser 2:0 Führung brachten die Gäste gar nichts mehr und Einheit konnte immer wieder gefährlich vor dem gegnerischen Tor auftauchen. Allerdings ließen Oberstädt und Wipperling noch gute Gelegenheiten aus.
Pünktlich nach 90 Minuten war dann zum Glück ende (die Temperaturen fielen von Minute zu Minute) und Bärchen konnte (zum gefühlt ersten Mal) 0-Gegentreffer bejubeln.
Abends ließen sich dann noch nach und nach Akteure unseres geliebten Fußballvereines blicken und gemeinsam konnte auf den Heimsieg Numero Zwo gegen Potzehne angestoßen werden.



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25.06.2012

SG Eintracht Mechau
 1:7 FC Einheit Wernigerode 

Mit Verspätung, aber man musste auch erst einmal diesen Auswärtssieg verarbeiten - der Spielbericht!
Zum letzten Spiel der verkorksten Saison sollte es nun also nach Mechau gehen. Da man dort auch vorher noch nicht war, war es natürlich ein muss, die Reise anzutreten. Pläne wurden bereits eifrig im Vorfeld geschmiedet (einmal in Norden von Sachsen-Anhalt und dann in die entgegengesetzte Richtung war auch im Gespräch), doch letztendlich kam ein überraschendes Angebot seitens des Vereins, gemeinsam mit uns Kibitzen zu fahren. Dieses wurde natürlich sofort angenommen. Doch plötzlich vebreitete sich das Gerücht, speziell auf der Hinfahrt sollte striktes Alkoholverbot herrschen, da die Herren Spieler ja noch spielen müssen... Doch auch hierfür wurde schnell eine Lösung gefunden: Onkel Sven! Pünktlich sollte es dann auch los gehen, damit man ja rechtzeitig vor Ort ist. Bei der Abfahrt in Hasserode klappte auch soweit alles ganz gut, doch schon beim zweiten Treffpunkt, an dem sich die Spieler befanden, wurde eine Verzögerung von fast 30 Minuten verursacht. Der Schuldige: Natürlich Mladen "Hooligan"...
Die Hinfahrt gestaltete sich dann weitestgehend ereignislos, lediglich der Luxus von einer Bordtoilette animierte zum Wetten (Wer am längsten aushalten kann; totaler Schwachsinn da es ja eine Toilette gab, aber da drauf gehen kann ja jeder).
Nach fast 3-stündiger Fahrt durch Ortschaften wie Klötze (da gibt's doch auch so eine Speise; Königsberger ...) aber auch Berge (heißt ja so wie ein ständig arbeitender Einheit-Fan) erreichten wir überpünktlich das Ziel: Mechau! Wo genau das liegt? Bei Potzehne. Wo liegt das? Bei Bismark. Und das? Das liegt irgendwo bei Stendal.... Da lag die App auf einem Smartphone ja gar nicht so verkehrt, als er schon Schwerin anzeigte und wir schon fast die Ostseeluft schnuppern konnten. 
Da man ja für unsere Verhältnisse viel zu früh da war, musste man sich erst einmal am Bierstand vorstellig machen. Erschrocken wurde festgestellt: "Das dauert noch 10 Minuten!". Musste man tatsächlich auf ein frisch gezapftes Garley (soll wohl aus dem Gardelegener Land kommen und das soll wohl auch bei Bismark ausgeschenkt werden). Nachdem man dann diverse Köstlichkeiten ergaunerte, stand der Anpfiff auch schon kurz bevor.
Das Geländer wurde noch mit allen Fahnen beflaggt und los ging's in das Vergnügen. Bereits nach 7 Minuten ließen uns die Rot-Weißen das erste Mal jubeln. Tino Lessmann semmelte die Pille eiskalt in die Maschen. Und direkt nach Wiederanpfiff netzte er schon wieder ein - 2:0. Wahnsinn! Jetzt konnten also die Stimmbänder zum vorerst letzten Mal strapaziert werden. Lustigerweise pöbelten sogar 4 jugendliche Hurra-Stahl-Mechau-Fans. Nachdem man ihnen aber kurzzeitig einen Besuch abstattete und sie zum Bier einlud, verstummten sie aber auch. Das Spiel unserer Mannen war wie aus einem Guss. Ticki-Tacka-Fußball ala Espana, so hätte das öfter sein müssen. Stefan Ramme trug sich dann während der ersten Hälfte auch noch in die Torschützenliste ein, genau wie Philip Zablinski, der als Torwart einen Elfmeter verwandelte. Zwischendurch stand das Spiel auf Messers Schneide, herrschten doch ukrainische Verhältnisse und es goss wie aus Eimern. Machte aber nichts - es wurde einfach weiter gespielt. Durchgang zwei ging dann genauso weiter und Tino Lessmann konnte sein Glück selber nicht glauben - 4 Tore wurden es am (glaube ich). Die Stimmung war natürlich dementsprechend, perfekter Ausklang zum Saisonabschluss. 
Nach Abpfiff wurde dann schon einmal auf dem Platz mit den Spielern gefeiert, bevor es später im Bus weiter ging. Erwähnenswert ist auch noch, dass man für eine Pulle billigsten Kräuter-Fusel 30€ blechen sollte! Völlig übertrieben, aber störte mich nicht, da ich bei meinem Garley blieb Später wurde sogar noch eine 2. Flasche gekauft... Reich müsste man sein...
Auf der Rückfahrt gab es dann kein Halten mehr. Spieler und Fans hüpften, sangen und ruderten zusammen. An einer Tankstelle wurde dann sogar noch der Silvester-Klassiker von Dschingis Khan "Wir sitzen alle im selben Boot" zum Besten gegeben. Über den Alkoholkonsum wird natürlich jetzt einmal der Mantel des Schweigens gelegt....
Fazit: Geile Tour, Jungs!
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11.06.2012


FC Einheit Wernigerode 0:2 FSV Barleben


"Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei..." Und da es sich hier nicht wirklich um die Wurst dreht, kam es zu diesem Ende. Man hat die Möglichkeit sich fast ein ganzes Jahr darauf vorzubereiten. Man weiß, dass es jedes Jahr auf's Neue passiert. Doch Jahr für Jahr ist es gleich schwer zu ertragen: Das letzte Heimspiel in Verbindung mit der Sommerpause, was fast 2 Monate ohne Mannsberg bedeutet!
So ging es also zum letzten Heimspiel gegen einen Aufsteiger, der jetzt unter den ersten 4 in der Tabelle steht. Das genaue Gegenteil zu unseren Rot-Weißen. Mal ganz Old-School-like begann man den Tag an einer Supermarktfiliale und versuchte an die starke Leistung des Vorabends anzuknüpfen. Neben dem Beginn der Europameisterschaft im Ost-Block besuchte man noch spontan eine Geburtstagsfeier. Viel Schlaf war also nicht drinne. 
Nachdem man sich in Ruhe den Sieg der D1 angeschaut hatte, wurde sich obligatorisch am Bungalow getroffen. Überpünktlich ging es dann auch zum heiligen Platz, den man ja nun eine ganze Ewigkeit nicht mehr sehen wird...
Noch schnell die Aufkleberpakete am Shop abgegeben (Erlös wurde dem Verein krebskranker Kinder gespendet) und ab auf den D-Block. Das Spiel ähnelte den Heimspielen der letzten Wochen. Viel ereignete sich nicht. Für beide ging es ja auch nicht wirklich mehr um was. Jedenfalls sollte nochmals erwähnt werden, dass ein Aufsteiger fast 10 Plätze vor uns steht! Das ist schon ein starkes Ding. Trotz des Kinder- und Familientages verirrten sich schätzungsweise fast noch weniger Leute auf den Mannsberg als ohnehin schon. Kurz vor der Pause nutzten dann die Gäste auch noch eine Möglichkeit und gingen 1:0 in Führung. Störte eh keinen. Der Aufreger des Spiels geschah dann auch folgerichtig in der Halbzeit: Das Kreissägen-Massacker drohte sich zu wiederholen. Doch die Säge blieb dieses Mal still. Ein rübergeflogener Ball wurde "lediglich" erstochen. Scheiß Einheit-Hasser!
In Durchgang 2 blieb das Spiel weiterhin so spannend wie in Hälfte 1. Und auch hier schossen die Gäste ein Tor, was auch den Endstand von 0:2 erklärt. Ohne weitere Aufreger wurde das Spiel auch pünktlich abgepfiffen und anschließend der Abend bei Freibadwetter, Freibier und dem ersten Gruppenspiel der Deutschen bei dieser Europameisterschaft genossen.


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05.06.2012

SV Staßfurt 2:3 FC Einheit Wernigerode

Alle wichtigen und auch unwichtigen Spiele aus den höheren Ligen sind vorbei und somit beginnt nun pünktlich zum Juni die Zeit, in der man mal wieder ganz sinnlos durch die Gegend reisen kann um einfach nur Fußball zu sehen. Somit raffte sich ein ganz kleiner Haufen zusammen und begab sich in das ca. 60 km entfernte Staßfurt. Eigentlich dauert die Fahrt nicht lange, laut google sollen es nur ca. 45 Minuten sein. Da man aber durch diverse Auswärtsfahrten vorsichtig geworden ist, begann die Reise 90 Minuten vor Anpfiff. Eigentlich lief auch alles glatt, doch nach und nach verdichteten sich Anzeichen einer Verschwörungstheorie. Das Navi leitete uns nämlich komplett in falsche Richtungen und so wurde die Fahrt immer länger und die Zeit zum Anpfiff immer kürzer. Als ob die "Obrigkeiten" das Navi mit Absicht manipulieren, damit die bösen Fußballfans nicht mehr zu ihren Spielen können...
Es kam wie es kommen musste, der Anpfiff wurde mal wieder verpasst. Nicht dafür das erste Tor, denn die Heimelf ging schon nach 3 Minuten mit 1:0 in Führung. Auf diesen Schock musste erstmal nen Bier geholt werden. Nachdem man dann für das Getränk gelöhnt hatte, erstmal schön einen Platz suchen. Da hatte man sich grade hingesetzt, fiel auch schon das 2:0 für die Heimmannschaft, die jetzt zu "Hamburg meine Perle" jubelte. Hat keiner verstanden wieso das Lied gewählt wurde, wird aber (hoffentlich) nen Grund haben... Doch unsere Rot-Weißen waren heute nicht so wie, sondern zeigten Moral und ließen sich von diesem Rückstand nicht beeindrucken. Der großen Tabellenunterschied machte sich auch nicht bemerkbar und somit gelang den Gästen noch vor der Pause der Anschlusstreffer durch Brandkanne-Hilcke. Im zweiten Durchgang spielte Einheit auch weiterhin gut mit und erarbeitete sich einige Chancen. Durch 2 Treffer (Wipperling/Hilcke) konnte das Spiel dann schließlich noch gedreht werden. Kurz vor Schluss bekamen die Verbrecher aus Staßfurt auch noch einen sehr fragwürdigen Elfmeter zugeschustert, doch Bärchen parierte den Ball in Petr-Cech-Manier
Somit blieb es beim 2:3 und Einheit konnte nun wohl endgültig "die Klasse halten". 

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21.05.2012

FC Einheit Wernigerode 0:1 VEB Germania Halberstadt II

Bayern spielt in der Champions League im Finale und vorher gehen wir schön zum FC Einheit Fußball gucken. Denkste! Mal wieder machen die Verantwortlichen, wohl auf Anfrage des tabelleführenden Gastes, uns einen Strich durch die Rechnung. So muss man also mal wieder an einem total bescheuerten Tag zum Mannsberg, darf sich toll am Riemen reißen und muss am nächsten Morgen (meist) früh aufstehen. Danke für so eine bekloppte Spieltagsverschiebung! 
Dafür gab's dann auch im Verlaufe des Spiels die Quittung, der Sonntag wurde zur verdienten Regeneration genutzt. Die Gäste aus der Trümmerstadt fanden besser in's Spiel als unsere Rot-Weißen, die eigentlich noch gar nicht auf dem Platz waren, und gingen gleich mit der ersten Chance in Führung. Da war unsereins noch mit der Zaunbeflaggung beschäftigt, da hörte man die Bombenopfer aus Halberstadt schon das erste Mal jubeln - berechtigterweise fragte man sich, ob sie auf Grund des Freiganges aus der JVA jubelten, aber nein, es war dem Führungstreffer geschuldet. Interessanterweise lässt sich die JVA-Theorie sogar belegen, schließlich sangen die asozialen und arbeitslosen Sozialhilfeempfänger ständig etwas wie: "Ich hab' mein Leben hier (JVA; anm. d. Red.) verbracht, jeden Tag und jede Nacht". Verständlich, dass diese Affenköppe hinter Gittern gehören. Nach der frühen Führung des Spitzenreiters gelang Einheit nicht mehr viel, und das ist erstaunlich, schließlich fiel die Führung in Minute 1. Bleiben also noch 89 Minuten, in denen nichts passierte. Ich würde gerne von interessanten Torraumszenen und sowas berichten, aber irgendetwas ausdenken und vielleicht schönreden will ich auch nichts. Zu erwähnen wäre vielleicht noch Matze Günther, der in der 55. Minute nach seiner 2. gelben Karte das Feld verlassen musste. Zu seiner Verteidigung muss aber gesagt werden, dass die Spieler aus der zerbombten Trümmer-/Pleite-/Asi-Stadt bei jeder kleineren Berührung theatralisch hinfielen und herumschrieen. Ob das ein Tabellenführer gegen eine Mannschaft aus dem Tabellenkeller nötig hat, darf bezweifelt werden. Genauso bemüht wie unsere Rot-Weißen mit dem Gast mitzuhalten, waren die Neandertaler hinter ihren 50 Zaunfahnen, von denen eine die andere mit Hässlichkeit übertrumpfte (lediglich "GEGEN A.B." war cool), eine Rauchbombe anzuzünden. Als dieses dann nach 5 Minuten geschafft war, konnte man denken ihre 2 Schachteln Polen-Kippen wären in Rauch aufgegangen - gääähn. Einheits Kultfigur stimmte dann noch 2 Lieder an, die Gäste machten sich bei dem Lärm dann fast in die Hose und nach 90 Minuten konnte dann endlich der Heimweg angetreten werden. Sehr schade und sinnlos, solch ein Spiel an einem Sonntag auszutragen...

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08.05.2012


FC Einheit Wernigerode 2:4 VfB Ottersleben


von S.T.

Mal wieder ging es für uns mit guter Laune an den Mannsberg, sei es aufgrund einer Blondine oder des überzeugenden Sieges unserer 2. Mannschaft im Spitzenspiel gegen Timmenrode (4:0).

Es war Einheitwetter – Dauerregen, also alle Zeichen auf Heimsieg. Doch umso länger das Spiel dauerte, umso mehr kam sich der regelmäßige Einheitzuschauer vor, als wär er bei einem Verbandsligaspiel. Unsere Jungs waren bemüht und hatten viel Ballbesitz, doch cleverer und konsequenter war der Gegner. So machten die Ottersnasen aus 3 Chancen in Halbzeit 1 einen Lattentreffer und zwei Tore. Unser Team tat sich gegen eine gute gegnerische Abwehr schwer und kam zumeist über Standards zu Chancen. Dass ein schlechter Schiedsrichter uns mal wieder zugeteilt wurde, ist wahrscheinlich müßig zu erwähnen. So wurde z.B. Obi in der 33. Minute so toll freigespielt wie wahrscheinlich so schnell nicht mehr. Er lief allein auf dem Torwart zu und plötzlich stach den Schiri eine Mücke und er pfiff den Vorteil ab (natürlich war der kleine Mann wieder bockig und stampfte zähneknirschend auf den Rasen). Einheit bekam dafür ein Freistoß von der Mittellinie – voll geil… Dazu kamen Situationen, in denen der ganze Mannsberg einen Elfer oder kein Abseits unserer Mannschaft sah. So mussten wir lernen, das Spiel mit Humor zu nehmen und die Laune mit Witzen vom D-Block aufzupeppen. Wobei auch die mit Erschrecken feststellen mussten, dass beim Gegner kein MSV-Spieler oder Robben dabei war, der Ziel unseres Spotts oder Häme sein könnte.
In der Halbzeit befassten wir uns dann wieder mit dem, womit jeder Mann sich befassen würde bei den kühlen Temperaturen und dem Regen, damit ihm warm ums Herz wird: Bier. Frisch vom alten und traditionellen Verkaufsbungalow zurück gab es auch gleich wieder Grund zur Hoffnung: Rammic sorgte in der 50. für den Anschluss. Aber wie so oft wehrte die Freude nicht lange und der Gegner stellte direkt im Gegenzug den alten Abstand wieder her. Die Mannschaft kämpfte weiter und auch der Schiri konnte nicht verhindern, dass Rammic erneut in der 58. für den Anschluss sorgte. Es ging nun gewohnt weiter: viel Kampf, wenig Glück und Kreativität, scheiß Schiri und ein Tor des Gegners mitten in die Bemühungen in der 78. Minute.
Das Spiel ging 2:4 aus und so verließen wir mal wieder ernüchtert und mit paar Zlotys weniger den Mannsberg…



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04.05.2012

FC Einheit Wernigerode 2:2 Grün-Weiß Ilsenburg

Pünktlich um 9:00 Uhr klingelt der Wecker. Mit letzten Kräften wird dieser zum Schweigen gebracht und man kann dem Bett entkommen - Frühshoppen war schließlich angesagt im Bungalow. Also nichts wie hin da, sind ja schließlich nur 4 Stunden bis zum Anpfiff. Richtig Freude konnte allerdings nicht so recht aufkommen, waren die letzten Tage schon recht kräftezehrend (scheiß verlängerte Wochenenden immer) und stand morgen schon wieder für den ein oder anderen der alltägliche Stress auf Arbeit an. Nichts desto Trotz versammelten sich nach und nach mehr Leute in der heiligen Zufluchtsstätte und der Silvester-Kracher "Sweet Caroline" wurde wieder herausgekramt.
Heute sollte es dann auch wirklich mal pünktlich zum Stadion gehen, weiß man doch nie wie viele Leute sich bei herrlichem Sonnenschein an einem Feiertag auf den Mannsberg verlaufen. Die Werbetrommel wurde ja bereits im Vorfeld heftig gerührt, doch außer den 100 Frauen mehr (die hatten ja freien Eintritt...) waren nur die üblichen 100-120 Fußballfans da, demzufolge konnte man der Lokalpresse eine Zuschauerzahl von 199 (zahlende) entnehmen. Pi mal Daumen kam man so auf einen neuen Saisonrekord, es mögen 230 gewesen sein, dennoch nicht so pralle.
Bei Einheit stand Kevin Wellhausen im Tor, der den urlaubenden Bären ersetzte. Ansonsten spielte die Mannschaft, die man zuletzt des öfteren gesehen hat. Von Beginn an zeigte sich, wie die Partie weitergehen sollte: mit schlechtem Fußball und wenig Unterhaltung. Da ändert auch der Treffer (wie aus dem Nichts) durch Andy John (30.) wenig daran. Da wollte man grade mal Jubeln und den Torschützen feiern, da fiel bereits der Ausgleich für die Ilsenburger. Total frech saßen sogar Grün-Weiße aus dem Dorf auf unserer Tribüne. Es dauerte dann wieder gut eine halbe Stunde, ehe etwas nennenswertes geschah. Die Ilsenburger nutzten einen Torwartfehler zur 2:1-Führung aus. Bei allen flammte nach diesem Tor der Ofen auf Sparflamme. Soeben hatte man gegen einen Aufsteiger, der auch gleich wieder absteigt, ein weiteres Gegentor bekommen und lag nun sogar in Rückstand. Dementsprechend ansprechend war dann auch die Stimmung vom D-Block, der die zuletzt gezeigten Leistungen nicht einmal annähernd erreichen konnte und dann auch nicht mehr erreichen wollte. Zu allem Überfluss versagte der Schiedsrichter dann auch noch komplett und verweigerte Rot-Weiß zwei klare Elfmeter. Aufgrund von unnötiger Spielverzögerung der Ilsenburger wurden dann noch 3 Minuten drauf gepackt. Wie es dann nun mal so im Fußball ist, rächt sich dies. Nach einer langen Flanke konnte Stefan Ramme den Ball quasi mit Schlusspfiff über die Linie köpfen und rettete Einheit somit einen Punkt gegen den Abstieg. Zum Glück können wir nicht mehr absteigen, da Salzwedel und Ilsenburg einfach zu schlecht sind... Zu guter Letzt wurde dann wieder der prickelnden Blondine die Aufmerksamkeit geschenkt und der internationale Feiertag der Arbeiterbewegung gewürdigt.



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Menschen treten in unser Leben und begleiten uns eine Weile. Einige bleiben für immer, denn sie hinterlassen ihre Spuren in unseren Herzen.

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