Saison 10-11

30.05.2011

FC Einheit 5:0 TSG Calbe

Von F.K.

Das letzte Heimspiel stand an und Einheit sollte noch einmal alles geben, um sich positiv von den Fans zu verabschieden. Vor und während dem Spiel wurde den Besuchern des Mannsbergstadions eine Trommelshow geboten, die auch die Stimmung noch zusätzlich anheizte. Noch schnell die Fahnen geholt und im D-Block (heute sogar mit der berühmten „Sektion Suff“-Fahne versehen) Platz genommen ging es gleich mit einer Chance für die Gäste aus Calbe los. Doch nach zwölf Minuten hieß es dann eins zu null für unsere Hasseröder. Nach einer Flanke von Schmidt hatte Koppic keine Probleme den Ball ins Tor zu bringen. Einheit war weiterhin überlegen und ging bis zur Pause noch mit 3:0 in Führung. Beide Treffer erzielte Nick Schmidt.
Auch in der zweiten Hälfte hatten die Gäste keine große Chance und als John erneut erhöht ist die Partie für Calbe gelaufen. Einzig und allein ein Torschuss hätte noch einmal gefährlich werdne können, doch Bärchen parierte und leitete sogar noch mit einem langen Abstoß das fünf zu Null durch Obi ein. Leider musste sich Zappel schon vorzeitig verabschieden, da er eine Rote nach einer angeblichen Tätlichkeit gesehen. (klare Fehlentscheidung des Schiris!) Die Stimmung jedoch litt darunter nicht und war nach langer Zeit eine der Besten.
Nach dem Spiel gab es dann traditionell zum letzten Heimspiel noch das ein oder andere Freibier zu genießen.
Am 18. Juni findet endgültig das letzte Heimspiel auf dem Mannsberg statt.

Gebt mir ein „H“! Gebt mir ein „U“! Gebt mir ein „Scheiß Germania Halberstadt“! Gebt mir ein „M“! Gebt mir ein „B“! Gebt mir ein „A“!

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23.05.2011

FC Einheit 0:4 Germinia Halberstadt II

Von F.K. 

Es fällt einem ziemlich schwer über dieses Spiel zu berichten, aber aber es muss ja sein.
Da Einheit mit einigen Personalsorgen zu kämpfen hatte, war von vornherein klar das es in dieser Partie nicht viel zu holen gibt.
Nachdem Hagen Riemann mit Blumenstrauß und kleiner Rede verabschiedet wurde, ging es auch schon los. Fünf Minuten sind gespielt und Halberstadt geht in Führung. Sichtlich bedient waren die Zuschauer, die ja schon in der vorigen Woche eine blamable Leistung gegen den Tbellenletzten sahen. Ein paar Minuten vergingen und Einheit gleicht durch Horst aus, doch der Schiedsrichter war anderer Meinung und entschied meines Erachtens falsch auf Abseits. Nach einer halben Stunde erhöhten die Gäste auf zwei zu null und die langweilige Partie setzte sich bis zur Pause fort. Nach Wiederanpfiff und der Einwechslung von Tassi Werner tat auch der FCE etwas nach vorn, doch dies war einfach zu wenig. Eine viertel Stunde vor Schluss erhöhte Halberstadt erneut und zehn Minuten später traffen sie zum 4:0 Endstand.
In Hinsicht auf das kommende Heimspiel steht jedenfalls eine etwas leichtere Aufgabe an. Zu Gast beim letzten Heimspiel ist die TSG Calbe.

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09.05.2011

FC Einheit 4:2 Handwerk Magdeburg

Von F.K.

 

Vor Spielbeginn schon einmal im Stadion vorbei geschaut und versucht mit dem Alkoholiker vom Dienst eine Rettungsaktion zu starten, die jedoch kläglich daran scheiterte, dass man zu großen Respekt vor dem uralten Dach der Tribüne hatte und so keinen Fuß darauf setzten wollte. Aufgrund dessen konnte man während des ganzen Spiels nicht trommeln und dem Drang Stimmung zu machen nicht nachgehen. Für Verwirrung sorgte auch das Erblicken von Bärchen im Trikot der Magdeburger. Ohh Sorry...Die Sonne blendete so, dass man den wahren Bärchen dann doch im Tor des FCE sah und es sich bei den Gästen nur um den Bruder von Wolle Petry handelte. Nach fünf Minuten klingelte es schon das erste mal im Tor der Magdeburger. Eine Hereingabe von Nick Schmidt konnte Marco Wiese, neuer Topstürmer von Einheit, den Ball im Tor unterbringen. Ein paar Minuten später kam dann schon das Zwei zu Null durch Gollo nach einer Ecke. Einheit macht so weiter, wie sie begonnen hatten und erspielten sich nach circa 20 Minuten den dritten Treffer nachdem Tassi auf Schmidt spielte, der dann vollendete. Halbzeitstand ist damit ein 3:0, was völlig in Ordnung geht. Da es ja den Spielern verboten ist zu Null zu spielen, gestattete man den Gästen noch zwei Tore. Doch abgeklärt, professionell und nicht irritiert vom schlechten Abwehrverhalten, konzentrierte die Mannschaft sich noch einmal aufs Spiel. Nach einem Foul an Wiese macht Gollo mit dem verwandelten Elfmeter den Sack zu. Nach dem Abpfiff noch ein wenig auf der Tribüne verharrt und das Wetter und den letzten Rest der Getränke genossen, ging es in Richtung Bungalow. Zwischendurch noch dem Schiri zur guten Leistung gratuliert und ein paar Abstiegsgrüße nach Thale geschickt, ging es dann entweder noch zum Grillen oder schon nach hause. Das heiße Wetter macht einem ganz schön zu schaffen.



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04.05.2011

Kleiner Blick aufs Wochenende...Am Samstag spielt die erste Mannschaft zu hause auf dem Mannsberg gegen den 8. der Landesliga - Handwerk Magdeburg. Anpfiff ist wie immer um 15 Uhr.

PS: Unter "Aktuelle Bilder" ist ein neues Bild zu sehen. 

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23.04.2011

FC Einheit 2:2 Eintracht Salzwedel

Von F.K.

Wenn man sich am gestrigen Karfreitag nicht mit Familienkrams herumschlagen musste, hätte man das Riesenfeuer auf dem Vorplatz des Bungalows errichtet. So heute zum ersten mal gesehen und man muss sagen, dass die Jungs harte Arbeit geleistet haben.
Zum Fußball: Bei bombigen Wetter und mit etwas eingegrenzter Anzahl, da auch die Osterwanderung stattfand, ging es los ins Stadion. Um nicht weiter in den Abstiegskampf zu rutschen, musste endlich mal ein Sieg her. Gleich zu Beginn der Partie erspielten sich die Hasseröder einige Großchancen. Darunter Wiese und Kopp die den Ball einfach nicht im Tor unterbringen konnten und so kam es auch, wie es kommen musste. Die Gäste gehen nach circa zwanzig Minuten durch ein schlechtes Abwehrverhalten in Führung. Nur gut, dass sich der Torschütze verletzte und erst knapp zehn Minuten später der Ersatz eingewechselt wurde. Die kurze Zeit in Überzahl konnte Einheit zum Anfang jedoch nicht wirklich nutzen, bis Ramme nach gut dreißig Minuten den Ball ins Tor der Gäste beförderte. Fünf Minuten vor der Halbzeit gingen die Salzwedler erneut in Führung. Hier das selbe Spiel, wie beim Führungstreffer. Die komplette Einheitabwehr wird mit einem Ball überspielt, ein Spieler steht allein vor Bärchen und der Ball ist im Tor.
Kurzzeitig überlegt, ob man sich schon in der Halbzeitpause verdrückt, blieb man dann doch noch im Stadion. In Halbzeit zwei waren die Hasseröder das bessere Team und konnten durch einen glücklich gegebenen Elfmeter ausgleichen. Auch weiterhin war Einheit am Drücker und erspielte sich ein Haufen Chancen, doch der Schiri und besonders einer der Linienrichter hatten etwas gegen eine Führung für die Hasseröder. Es wurden Fouls und Einwürfe für den Gegner gepfiffen, die keine waren und auch die Fahne hielt der Witzbold an der Linie bei jedem zweiten Angriff des FCE in die Luft. A la Volksstimme hat erneut das Quentchen Glück gefehlt, doch bei solch einer schlechten Chancenverwertung ist man selber Schuld wenn man gegen so einen Gegner nicht gewinnt.
Zum Abschluss noch ein Statement eines Zuschauers aus dem neutralen B-Block zum Linienrichter: "So jung und schon so dumm" 
Heute Abend werden dann, wie es die jahrhundertalte Tradition besagt, die Hexen vom Kohlgarten verbrannt und die Landesligaabschiedstour eingeleutet.



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11.04.2011

FC Einheit 1:3 Schönebecker SC

Hallo liebe Fußballfreunde. An dieser Stelle möchte ich euch meine Geschichte vom vergangenen Samstag erzählen. Am Freitag reiste ich aus Berlin ins schöne Hasserode, um dort einen Bekannten beim Umbau zu helfen. Am Samstag hatte ich dann eigentlich vor, mit der Harzquerbahn nach Drei Annen Hohne zu fahren und dort mal leckere Erbsensuppe zu essen. Leider wusste ich am Bahnhof Hasserode nicht so genau, wann die Züge fahren, deswegen ging ich zu so einem Bungalow und wollte die Leute fragen, die da vor standen. Leider konnten sie mir auch nicht so genau Auskunft geben, boten mir aber an, ein Bier zu trinken. Naja, es gefiel mir dort sehr gut und die Leute scheinen alle total nett zu sein. Aus einem wurden dann mehrere Bier. Anschließend ging ich mit 2 von den "Einheit-Fans" (war wohl mal eine bekannte Fußballmannschaft zur DDR-Zeit) zum Stadion, weil diese dort noch etwas zu klären hatten. Nachdem alles abgesprochen war, gingen sie wieder zum Bungalow und ich guckte mir das Spiel der Zweitvertretung an. Sie verloren aber 1 zu 3. Das Stadion hier ist aber absolut geil! Zwar etwas marode, aber die Tribüne, die Latrine und das ganze drum herum weiß zu gefallen. Hier lässt es sich aushalten! Pünktlich zum Anpfiff des Spiels der ersten Mannschaft gegen Schönebeck trafen die Fans ein und füllten den sogenannten "D-Block" gut aus. Während des gesamten Spiels sangen sie auch etliche Lieder und unterstützten so ihren FC Einheit. Unnötigerweise wurde in der 2. Minute bereits ein Gegenspieler im Strafraum gefoult, so dass Einheit früh im Rückstand lag. Die Fans aber gaben nicht auf, sangen munter weiter und Einheit kämpfte sich zurück ins Spiel. Vor der Halbzeit hätte es aber bereis Null zu Zwei für den Tabellenführer aus Schönebeck stehen können, aber Fußball ist kein Wunschkonzert. Kurz nach Wiederanpfiff gelang Rot Weiß dann der verdiente Ausgleich. Das Spiel war recht ausgeglichen, Einheit hatte sogar leichte Vorteile. Allerdings fiel aus heiterem Himmel nach einem Freistoß der Ball in den Kasten von Bärchen. Tja, so kann er seine Wette mit einem Einheit-Fan nicht mehr gewinnen, habe ich gehört. Kurz vor Ende der Partie nutzen die Gäste dann noch eine Konterchance und der Drops war somit gelutscht. Wirklich erstaunt war ich von den Einheit-Fans, die sogar nach einer Niederlage noch ihre Mannschat feierten, da muss wirklich Herzblut hinter stecken. Die Spieler kamen dann noch zu ihren Fans und gratulierten per Plakat den beiden "noch" Junggesellen (Plakat wurde aber von den Fans angefertigt, so viel Zeit muss sein ). Anschließend wurde im Stadion noch lecker Bierchen getrunken mit den Jungs, ehe sie zur Junggesellenparty in die gegenüberliegende Gaststätte gingen. Ich versuchte noch einen Pflegefall am Leben zu halten und brachte ihn schließlich zu seinen Freunden. In der Gaststätte gefiel es mir dann auch noch prompt so gut, dass ich noch für zwei-drei, wenn nicht sogar zehn Bierchen dort blieb. Bleibt sauber Jungs und macht weiter so!
Auf gehts Einheit, kämpfen und siegen, weil wir dich so lieben!
Euer "Günther" 

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4.04.2011

TuS Birsmark 0:0 FC Einheit Wernigerode


 Heute ging's also nach Bismark, ca. 170 km weit von unser geliebtes Hatejeroad (für Uefa-Cup müssen wir schon mal anfangen, Englisch zu können ) entfernt. Früh am Tag also auf zum Bungalow, bisschen Zeit vertrieben und zwei völlig zugedröhnte Mitte-40er kennen gelernt, einfach zu geil gewesen die Raucherstimmen. Da man bis Magdeburg auch schon mal zwei Stunden Fahrzeit braucht, wurde heute recht pünktlich gestartet und auf große Rauch-, Pinkel-, Langeweilepausen verzichtet, damit man auch mal ein Spiel 90 Minuten sehen kann. Wir bezahlen ja schließlich nicht umsonst Eintritt. 
Seit langem mal wieder ein special-guest aus'm Stadtfeld am Bord, der Rest der "Birnenfraktion" zuzurechnen.
Hinfahrt verlief recht ereignislos, lediglich bei der Ausmalung etlicher Szenarien, die geschehen können während der Autofahrt, damit wir doch noch zu spät zum Anpfiff kommen, herrschte rege Beteiligung. Interessant auch noch zu hören, wie man trotz der leckeren "FEST-Zigaretten" Nicht-Raucher wird...
Uhrzeit kurz vor 2 und siehe da......ANKUNFT!!!! Man, die ganzen schönen Szenarien sind doch nicht eingetroffen.... Nicht böse gemeint! So konnte man wenigstens mal etwas die Stadt auskundschaften und das Auto der Zukunft bewundert werden. Wer zum Teufel war nun eigentlich diese Figur vor der Sparkasse?! Die Antwort weiß ich bis heute noch nicht... 
Anschließend wurde der Sportplatz bewundert, der mit 3 Rasenplätzen und einem schönen Vereinshaus überzeugen konnte.
Dann Anpfiff, nicht lange dauerte es, da zappelte die Kugel im Kasten. 1:0.... Danach ging es rauf und runter, frühzeitig schoss sich Team Grün aber eine sicher geglaubte Führung heraus. Doch Schwarz Weiß kam ran und drehte die Partie sogar noch, 10:8 lautet der Endstand. Oh nee, das war ja das Kicker-Spiel, kommen wir mal zum Richtigen.
Doch hier gibt es leider an dieser Stelle nicht viel zu berichten. Wenig Torchancen auf beiden Seiten, viel Leerlauf im Spiel und herrlicher Sonnenschein. Deshalb konnte man sich in Ruhe an der Seitenlinie bräunen lassen und mit Blondinen abkühlen. Nach Abpfiff wurde dann noch unsererseits aus eine kleine Runde Fußball gespielt, der Rotsünder von Bismark aus dem Hinspiel getroffen und noch etwas Zeit bei absolut geilem Wetter vertrieben. Irgendwann war dann aber Schluss und es mussten die Prinzesschen (HHmmmmmm...) und das Bier zurück gelassen werden. Kurz vor Wernigerode kam unser Tross noch kurz ins Stocken, konnte aber sicher im heimischen Gefilde landen. Danach verstreuten sich die Wege, die einen gingen schlafen, die anderen noch weiter den Abend genießen und noch andere gingen dem Motto "Relax you!" nach. Gute Nacht!

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20.03.2011

FC Einheit 2:3 Potzehne

Von F.G.

Zu Beginn ein kleiner Rückblick auf das Hinspiel im September letzten Jahres. Man fährt mit knapp 20 Einheitfans in die Walachei und wird da sogar freundlich und lautstark vom potzehner (keine Ahnung, ob man das so sagt) Bürgermeister und einigen Zuschauern, die gerade fertig mit der Arbeit auf dem Acker waren, begrüßt. Was hat man sich über diese Stadt, das Kassenhäuschen, den Verein und dessen Fans amüsiert. Doch letztendlich verliert Einheit gegen den damals Tabellenletzten mit 2:0.
Wir schreiben den 19.03.2011 und Potzehne ist zu Gast in Hasserode. Eins war von vornherein klar, nur ein Sieg war gegen Potzehne drin. Bis zum Anpfiff kamen dann doch noch ein paar mehr Zuschauer und man fieberte dem Beginn der Partie entgegen. Beim Hinspiel fand der Bürgermeister, der mehr blau als grün-weiß war, den Weg zur Theke nicht und diesmal fand er leider den Weg zum Mannsberg nicht.
Fast pünktlich angepfiffen entwickelte sich das Spiel zu einer eher langweiligen Vorstellung. Man widmete sich also eher der Trommel mit erfrischenden Getränken, als dem Instrument und die Stimmung war gleich Null. Die erste Hälfte lässt sich leicht zusammenfassen. Einheit macht wenig nach vorne und Potzehne bringt erst recht nichts zu Stande und geht dann auch noch durch ein Eigentor von Marco Wiese in Führung. Die groß angekündigte Offensive wurde in den ersten Minuten der zweiten Hälfte vermisst und so passierte es auch, dass es zum 2:0 für die Gäste kam. Erst ab diesem Zeitpunkt rappelten sich die Hasseröder auf und konnten durch einen Kopfball von Andre Kopp und einen Schuss von Jens Horst den Ausgleich erzielen. Je länger gespielt wurde, desto schwieriger wurde es dann auch für den Stadionsprecher die kommenden Partien anzusagen und auch die Verkündung des Gegentreffers zum 3:2 bereitete große Probleme. (Eventuell beim nächsten Spiel mal in der zweiten Hälfte mit dem Trinken anfangen) Das Siegtor fiehl eine Viertelstunde vor Schluss und Einheit versuchte den Ausgleich zu erzielen, jedoch ohne Erfolg.
Zwischendurch machten die Potzehnebauern durch Schauspielerei, provozierendes Gelächter und Geklatsche, sowie diverse Aussagen auf sich aufmerksam. Klar das man sich so etwas nicht gefallen lässt, doch den Riot nach dem Abpfiff will ich jetzt nicht weiter beschreiben.
Bis in den späten Abend blieb man dann noch im Bungalow und studierte ein paar neue Liedchen ein, bis man in Richtung zu hause aufbrach und sich auf dem Weg noch mit Passanten über Einheit unterhielt. In zwei Wochen geht es dann auf die Weltreise nach Bismark in den hohen Norden und der Wunsch nach einem Auswärtssieg ist groß.

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06.03.2011

 

FC Einheit 3:1 Scheiß Thale

 Das "Harzderby" stand heute auf dem Programm. BSG Einheit Wernigerode gegen BSG Stahl Thale, so hätte es noch vor über 20 Jahren gehießen und man hätte mit 3.000 Zuschauern rechnen können. Heute am Sonntag im Jahre 2011 blieb es aber bei rund 150 Hooligans....
Von Beginn an dominierte Einheit die Partie, ohne jedoch ernsthafte Torchancen heraus zu spielen. Der Tabellenletzte aus der Seilbahnstadt hatte jedoch noch weniger Zug zum Tor und spielte einfach nur grottenschlecht. Raus mit denen aus der Landesliga! Nach 10 Minuten gab es dann die erste nennenswerte Tormöglichkeit, bei der die Latte einen satten Schuss eines Rot-Weißen aber am Tor hinderte. Danach passierte in Durchgang eins nicht viel. Einheit kombinierte gut (ála van Chaaaaal) und Thale stand mit ihren sinnlosen Spielern nur dumm auf dem Feld. Bis dahin alles ruhig, lediglich der Schiedsrichter Knut Hoyzer (Name geändert, Anm. d. Red.) deutete an, wozu ein Schiedsrichter im Verlaufe des Spiels alles fähig sein kann. Nachdem Schrader an der Seitenlinie über eine Schiedsrichter(Fehl)entscheidung meckerte, gab es für ihn die gelbe Karte und prompt darauf einen Freistoß für die Spinner von der Seilbahngondel aus richtig gefährlicher Position kurz vor`m Strafraum....die Brille des Schiedsrichters muss wohl beschlagen gewesen sein...Kurz vor Schluss der ersten Halbzeit fiel dann das eins zu null durch André Kopp. Freude war groß, und so ging es mit einer Führung und 20 gelben Karten in die Kabine. 
Durchgang zwo startete ähnlich furios, wie die erste Hälfte endete. Nach einem Freistoß vollendete erneut Koppic per Kopfball zur sicheren Führung. Einheit spielte danach recht passabel und hatte die Absteiger fest im Griff. Leider ging nach vorne nicht all zu viel, wodurch es wenig Nennenswertes zu berichten gibt. Knut Hoyzer blieb sich seinem Motto treu "Geld regiert die Welt" und pfiff sich einen Dünschiss zusammen, wie es ihn sonst nur bei gewissen Personen bei einer Erkrankung gibt. Eine Gelb-Rote-Karte für Einheit hatte dies zur Folge, aber selbst mit dieser Großzügigkeit des "Un"parteiischen wussten die Spackos aus Thale nichts anzufangen. In der letzen Viertelstunde kam dann noch der Hooligan in die Partie und dieser konnte bei der endgültigen Entscheidung zugucken. Marco Oberstädt fühlte sich in alte Zeiten bei Halberstadt versetzt, ließ 2-3 Gegenspieler locker stehen und vollendete eiskalt, in dem er den Ball über den herausstürmenden Torhüter hinweg zum 3:0, oder 0:3 aus Sicht des Absteigers, schlänzte. Kurze Zeit später bekam der Gast noch einen Elfer geschenkt, bei dem Bärchen nicht den Spielverderber spielen wollte und ihnen das Tor gönnte.
Was zum Ende des Spiels passierte, war einfach nur der Hammer! Nach einem Foul am Strafraum von Thale eskalierte alles! Der Schiedsrichter, wohl zu sehr mitgenommen von der Niederlage seiner Mannschaft, musste, um es nicht auffallen zu lassen, einem Thalenser völlig zu Recht die Gelb-Rote-Karte zeigen. Thale wollte nun nicht mehr Fußball, sondern Wild-West spielen: Rudelbildung, Schubsereien, Kong-Fu-Einlage gegen den Schiri (übrigens ohne Karte bedacht...) brachten den Mannsberg zum Kochen. Teile der Tribüne völlig aufgebracht, zum Teil sogar unten an der Bande in Stellung gegangen. Allerdings blieb es bei Pöbeleien, schließlich wollte man den souveränen Sieg nicht durch einen drohenden Schlagabtausch gefährden. Frankenstein von Thale sah dann auch ein, dass die Hengste vom D-Block in der Mehrheit waren und beließ es beim Wiehern. Der Sieg wurde dann im Stadion oder Bungalow begossen, je nachdem ob man am morgigen Tag Verpflichtungen hat oder nicht. Mist, wäre es heute mal ein Samstag gewesen...Scheiß Spieltagszerstücklung!

 

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27.02.2011

Fortuna Magdeburg 3:0 FC Einheit 

 

Nach der letzten Niederlage gegen den Tabellenführer ging es heute in die Landeshauptstadt nach Magdeburg. 
Bereits früh am Vormittag wurde der Tag mit einem Bierfrühstück eingeläutet und 2 Stunden vor Abfahrt traf man sich im Bungalow. Dort stieg die Bulli-Besatzung überraschenderweise noch an, 2 special guests entschlossen sich kurzfristig doch noch mitzukommen. Pünktlich um 12 Uhr stand der Fahrer mit seinem neuen Auto vor der Tür. Bis hier hin verlief der Tag zeitgemäß korrekt, was danach passierte ist schwer zu erklären
Durch paar Pausen und anderen unerklärlichen Dingen erreichten wir satte zwei Stunden(!!!) und paar Minuten später den Zielort. Mitte der ersten Halbzeit angekommen stand es auch schon 1 zu 0 für die Gastgeber. Hasserode dieses mal mit 13 Leuten vertreten, da neben unserem Bulli noch eine Autobesatzung gefahren ist. Nicht viel, aber recht gut für unsere Verhältnisse. Stimmungstechnisch passierte in der ersten Häflte nicht mehr viel und so begab man sich mit Pausenpfiff zum Bierstand, an dem es neben Getränken noch leckeren Kartoffelsaaalat mit Würstchen gab
Hälfte zwei verlief recht unspektakulär und für Einheit sprangen nicht wirklich Torchancen heraus. Nach dem 2:0 für Fortuna war das Spiel dann auch gelaufen. Jetzt wurde aber dennoch etwas Stimmung gemacht... in wie weit der Alkohol daran Schuld ist, kann man schlecht sagen.... Paar unterschiedliche Lieder und etwas Fahnen-Gewedel sorgten am Ende für passable Unterstützung. Irgendwann schoss Fortuna dann noch das 3:0 und schließlich war Schluss. Die Spieler bedankten sich noch für die Unterstützung und bla... Danach ging es noch kurz auf ein-zwei Bierchen in die Vereinskneipe und schließlich zurück in Richtung Heimat. Der Orientierungssinn und das Zeitgefühl gingen während der Fahrt flöten und wir erreichten den Bungalow als es bereits dunkel wurde. Einige guckten anschließend Bundesliga, die anderen machten dort weiter, wo sie vor einer Minute im Auto stehen geblieben waren. Abends dann noch mit paar Leuten in die Kuklturarena, schließlich war 80/90er-Party und wir wollten den Altersschnitt etwas senken Mehr muss an dieser Stelle wohl nicht mehr erwähnt werden.....HASSERÖDER NÄCHTE SIND LANG.

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20.02.2011

FC Einheit 0:1 VfB Ottersleben

von F.K.

 

Traditionell traf man sich knapp zwei Stunden vor Spielbeginn im Bungalow und genoss neben einem Pils den neuen Torpedo-Song. Mit im Gegensatz zu den letzten Spielen großer Runde brach man dann in Richtung Mannsberg auf. Da der Torhüter der Gäste kürzlich einen Schlaganfall erlitt, spielten die Otterslebener im schwarzen Trauer-Outfit. Leicht verspätet wurde die Partie angepfiffen und bot den Zuschauern nicht wirklich viele Torchancen. Jedoch war der FCE deutlich überlegen,  bestimmte das Spiel und nach knapp 25 Minuten kam es dann zur ersten Großchance für den FC Einheit. Eine Flanke von der rechten Seite verfehlte Jens Horst, der zum Fallrückzieher ansetzte, nur knapp und konnte so die Führung und ein Traumtor nicht erzielen. Weiterhin waren die Hausherren die spielbestimmende Mannschaft, doch fehlte es bei der großen Anzahl an Ecken und den Pässen in den Sturm an etwas Glück. Die Verteidigung der Gäste stand bei fast jeder Angriffssituation der Hasseröder dicht und ließ nichts anbrennen. Schließlich kam man nach einer halben Stunde durch schönes und auch schnelles Passspiel bis in den Sechzehner der Otterslebener, aber auch dieser Angriff brachte nichts ein. Fünf Minuten vor Schluss ergab sich die erste Möglichkeit für die Gäste. Doch in der Abwehr zeigten besonders Papic, Schrader und Günther eine hervorragende Leistung.
In der Halbzeit kurz die Sauna auf der Toilette besucht und ein warmes Fußbad genommen oder sich einfach einen Glühwein gekauft und dann zurück auf die Tribüne. Einheit hinterließ auch zu Beginn der zweiten Hälfte einen guten und auch kämpferischen Eindruck. Vom Mittelfeld kam jedoch nicht mehr recht viel und so kamen die Otternasen mehr ins Spiel. Einen Kopfball nach knapp über einer Stunde konnte Bärchen glänzend parieren und lenkte den Ball noch gerade so über das Tor. Bestraft wurden die Mannsberger in der 75. Spielminute mit dem 1:0 für die Gäste. Der Schiri hatte bei diesem Tor seine Finger mit im Spiel. Seine Entscheidungen wurden von Minute zu Minute immer kurioser. Ein Hasseröder wird gefoult, ein Otterslebener kriegt eine gelbe Karte. Alles logisch, bis auf die Tatsache, dass die Gäste einen Freistoß bekommen. Eben dieser Freistoß führte zum Gegentor, nachdem die Abwehr völlig gepennt hat und im eigenen Sechzehner nur zugeschaut hat. Auch einige Minuten später fragte man sich, was sich der Schiedsrichter bei einem erneuten Freistoß für die Gäste gedacht hat. Mit dem Ellenbogen voraus in den Zweikampf gegangen, was eine klare Tätlichkeit gewesen ist, gibt der Schiri nur eine gelbe Karte und wieder einen Freistoß für den VfB.
Letztendlich hatte der Schiri noch ein Geschenk für die Otterslebener. Ein offensichtliches Handspiel im Sechzehner wurde nicht gesehen oder wollte nicht gesehen werden und so wurde unseren Hasserödern noch ein klarer Elfer verwährt.
Nach dieser unverdienten Niederlage geht es nächste Woche zum Dritten der Landesliga, Fortuna Magdeburg. Eins ist jetzt schon klar, die Vorfreude auf diese Auswärtstour nach Magdeburg ist riesig und kaum zu erwarten.
 

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12.02.2011

Leider gabs doch keine Auswärtsfahrt nach Schönebeck. Einheit verspielte dort eine 1:0 Führung und kommt mit einem 1:1 nach hause. Damit wird der Rückstand auf die Spitze größer und der FCE kommt erneut auswärts nicht in Fahrt.
Die Zweite ebenfalls mit einem Unentschieden gegen den Tabellenführer Schlanstedt erkämpfte sich das 2:2 nach einem 2:0 Rückstand.
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02.02.2011

Am kommenden Samstag findet das nächste Heimspiel auf dem Mannsberg statt. Diesmal geht es eine Stunde später, um 14 Uhr los. Da das Wetter perfekt sein soll, wird darum gebeten die Wochenendaktivitäten für ein paar Stunden einzustellen, um den FC Einheit voll und ganz zu unterstützen.
Einer für alle, alle für Einheit!

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30.01.2011

FC Einheit 5:1 Blau-Weiß Gerwisch

von F.K.

 

Ein gefühltes halbes Jahr Winterpause ging endlich vorüber und der FC Einheit bestritt sein erstes Punktspiel im neuen Jahr vor heimischer Kulisse. Die Gäste waren extra aus dem bayrischen Gerwisch Partenkirchen angereist und brachten den Schiri Stritzl gleich mit sich.
Das Spiel begann schleppend und weder der FCE, noch die Gäste kamen zu sehenswerten Chancen. Einzig und allein ein Schuss von der Sechzenergrenze durch Jens Horst erregte Aufsehen. Der Schuss ging jedoch knapp am Tor vorbei. Schließlich fiel in der 25. Minute das 1:0 für unsere Hasseröder. Nach einem Eckball lenkte der Torwart der Gäste den Ball ins Tor. Schon sieben Minuten später folgte das 2:0 durch den Rückkehrer Stefan Ramme. Er konnte einen abgelegten Ball aus einigen Metern direkt verwandeln. Es folgten eine Hand voll Ecken für die Gäste, die jedoch im gesamten Spiel nichts einbrachten. Die erste Großchance für die Blau-Weißen ergab sich in der 40. Minute. Bärchen konnte den Schuss mit einer Parade an die Latte lenken und der darauf folgende Eckball konnte auch vom Torwart unseres FCE geklärt werden. Mit einem Vorsprung von zwei Toren gingen die Mannsberger verdient in die Kabine. Fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff gelang Renislav Papic das 3:0. Er zog von der rechten Seite in Richtung Tor und vollendete problemlos. Viel Zeit zum durch schnaufen blieb den Gästen nicht. Marco Wiese setzte sich in der 52. Minute in einer Zwei zu zwei-Situation durch und machte mit seinem Treffer alles klar. Nachdem Bruno den Stadionsprecher ersetzen musste und plötzlich eine springende Giraffe im Team der SG Gerwisch auffiel, gelang den Gästen noch der Ehrentreffer. Der letzte Treffer für Einheit fiel eine viertel Stunde vor Schluss. Nick Schmidt verwertete einen Fehlpass und machte somit den Sack zu. Nur ein Freistoß circa 10 Minuten vor Schluss hätte noch einmal für die Gäste gefährlich werden können.
Alles in allem war das erste Nachholspiel ein geglückter Start in die Rückrunde und bringt genügend Rückenwind für die am kommenden Wochenende folgende Partie gegen Salzwedel.
 

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31.12.2010

Das Jahr 2010 neigt sich dem Ende und in diesem Sinne wünschen wir allen Fans und Anhängern des FC Einheit einen guten Rutsch ins Jubiläumsjahr unseres hasseröder Vereins!

 

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29.12.2010

Hier der Winterfahrplan der ersten Mannschaft:

Do. 06.01.11 16 Uhr Hallenturnier in Oschersleben
Sa. 08.01.11 15 Uhr Hallenturnier in Ilsenburg
Sa. 15.01.11 14 Uhr Testspiel in Heudeber
Fr. 21.01.11 18:30 Uhr Testspiel gegen Askania Bernburg
Sa. 22.01.11 15 Uhr Brockenpokal in der Stadtfeldhalle

⇒  Unter "Der FC Einheit Wernigerode" ist der aktuelle Spielplan zu finden und auch die Termine der Nachholspiele sind dort notiert.

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20.12.2010

Wir wünschen allen Einheit-Fans und sonstigen Sympathisanten schon einmal ein fröhliches und besinnliches Weihnachtsfest!
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2.12.2010

Morgen, Freitag der 3.12., wird es einen kleinen Arbeitseinsatz geben!
Hierzu sollen sich so viele Einheit-Sympathisanten wie möglich 13.30 Uhr am Bungalow einfinden!
Anschließend wird der Sportplatz an der Mannsbergstraße vom Schnee befreit.

 
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